Jana Bauch | Himba
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Himba

Opuwo, ein kleines Dorf im Norden Namibias an der Grenze zu Angola. Im Umkreis von 500 km nichts, außer die Wüste des Kaokovelds. Viele Menschen sind auf der Straße, es läuft Radiomusik. Zwischen umherlaufenden Kühen und fahrenden Autos wird gegrillt. Es gibt zwei Tankstellen, ein Gästehaus und zwei Supermärkte, in denen die dort lebenden Herero- und Himbafrauen einkaufen. Daneben stehen Hütten aus Ästen und Tüchern, Wellblech, Lehm und Dung. Die Himba sind die letzten halbnomadisch lebenden Jäger und Sammler Namibias. Ihren Reichtum messen sie an der Anzahl ihrer Rinder und der Menge des Ernteertrages. Ich reise gemeinsam mit Annika. Wir werden eingeladen eine kleine Siedlung 15 km nördlich des Orts zu besuchen und treffen dort auf 25 Himba, mit ihren Ziegen, Hunden und Hühnern. Überlebensprinzip Großfamilie. Vier Frauen, 20 Kinder und ein Mann. Sein Name ist Uamangua. Als Einziger im Dorf spricht er Englisch und ist westlich gekleidet. Die Kleidung der Frauen ist traditionell. Frisur und Kopfschmuck zeigen ihren Ehe- und Fruchtbarkeitsstatus. Ein skurriles Aufeinandertreffen zweier Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Fork For

Frei

Date

8. November 2015

Tags
Reportage, Projekte